Vorletzte Nacht oder Morgen konnte ich wegen schmatzender Geckos nicht schlafen, aber ich habe es nicht uebers Herz gebracht mein Kissen nach ihnen zu werfen dafuer sind die einfach viel zu suess die kleinen Dinger. Aber es ist wirklich unvorstellbar wie laut die sein koennen. Am liebsten haette ich das aufgenommen. Die Tage vergehen jetzt wie im Sauseschritt. Was bin ich froh hier in Tulum zu sein. Es wird nicht einfach fuer mich sein bald in den Flieger zu steigen. Viele neue Freunde habe ich hier gewonnen und niemand glaubt daran, dass ich wieder zurueckgehe nach Berlin bzw. glauben sie dass ich bald wiederkommen werde. Es steht mir im Gesicht geschrieben wie wohl ich mich hier fuehle. Ja es fuehlt sich wie zu Hause an. Aber was ist zu Hause. Ich glaube ein Ort an dem man sich geborgen fuehlt und sich verwirklichen kann ...
Hier kommen die Abenteuer, denn ich will Euch nicht mit meinen Hier-Bleib-Gedanken langweilen. Vorgestern kam die Meldung wg. eines Tsunamis. Das betrifft aber "nur" die Pazifikkueste. Aber irgendetwas stimmt auch hier nicht. Ich traf einen Schamanen, der das auch sagt. Abwarten ... Alle sind entspannt hier. Die Begegnung mit dem Schamanen war wirklich gespenstisch. Ich hatte seit Tagen ein Problem mit meinem Magen und jemand erzaehlte mir von einem Schamanen mit dem Namen Juan Carlos. Einen Schamanen kann man nicht anrufen und so lag ich am Strand und gruebelte wie ich diesen Schamanen finden koennte. Irgendwann sprach mich jemand an, ob ich Interesse an Tarot haette. Ich machte die Augen auf und sah einen Indianer vor mir. Lange Haare wehten in sein Gesicht und seine Augen nahmen mich freundlich laechelnd ins Visier. Ich wusste, das ist J.C. und ich erzaehlte ihm, dass ich die ganze Zeit am Strand an ihn dachte und er sagte, dass er das wuesste und auch das mit dem Magen und dass er mir helfen kann. Ich war echt platt und kam aus dem Staunen nicht mehr heraus. In einer Art Palapa am Strand fing er mit einer uralten Mayazeremonie an die alten Ahnen zu rufen. Ein rohes Ei, eine Adlerfeder, Raeucherschwaden von Copal und jede Menge Feuer waren Bestandteile der Zeremonie. Als er fertig war, war es bereits dunkel und mir ging es wirklich besser und am naechsten Tag war es verschwunden. Wir unterhielten uns noch eine ganze Weile und es war als wuerden wir uns kennen. Na ja ihr muesst das nicht glauben, aber es geschehen wirklich Wunder und Tomer war ueberhaupt nicht ueberrascht. Er sagt solche Dinge sind typisch fuer Tulum. Du wuenscht Dir etwas und Dinge geschehen einfach. Es kommt alles zu einem.
Die letzte Nacht gab es eine superschoene Fullmoonparty am Strand, aber mit handgemachter Musik, also Gitarren, jeder Menge Trommeln, Floeten, Didgeridoos usw.. Wir tanzten wie wild bis zum Sonnenaufgang. Heute ist auch ein Konzert von den Leuten von km 26. km 26 ist eine Art Kuenstlerkommune am Kilometerpunkt 26. Die sind echt klasse. Vorgstern war ich schon mit den Leuten unterwegs. Ich wuerde mich hier am liebsten teilen. Es gibt einfach zu viel zu entdecken und zu erleben.
Jetzt freue ich mich auf das tiefkristallblaue Nass und das Knarzen der Haengematte danach ;-))))).
berlin_horizon - 28. Feb, 19:16
Palenqe habe ich erreicht und mit Faszination die alten Ruinen mitten im Dschungel besichtigt. Diesmal habe ich mich zwei Franzosen angeschlossen. Das Klima ist wieder ganz anders als in Chiapas in San Christobal. Ich war froh nicht noch eine Nacht in dem Schimmelzimmer zu verbringen, aber der flirrende Dschungel ist auch nicht ohne, aber innerhalb weniger Stunden hatte ich mich auch daran gewoehnt. Die Ruinen von Palenqe sind atemberaubend, nicht nur weil sie mitten im Dschungel liegen, auch weil noch nicht alles erschlossen ist und ueberall wo man geht oder steht verbirgt sich uraltes Ruinengestein und die Atmosphaere ist sehr mystisch. Immer wieder vernimmt man das Bruellen irgendwelcher Tiere. Vielleicht sind es Affen ... ich weiss es nicht so genau. Palenqe wurde gerade einmal in den 50er Jahren entdeckt und mit Palenqe auch die hier immer noch lebenden Lancedon-Indianer, die hier Pfeile, Bogen und Raeucherstaebchen des heiligen Copalbaumes verkaufen. Gegen Mittag healt man es kaum noch aus und verbringt am besten die Zeit an einem der vielen Wasserfaelle. Am Abend traf ich das Fotografenteam wieder, die mir anboten mich nach Merida mitzunehmen. Widere Umstaende allerdings zwangen mich schon viel frueher nach Tulum zu reisen und auch auf Tikal zu verzichten, was mich sehr traurig machte, aber alles hat seinen Grund ...
Ich bin jetzt in Tulum bei meinem Freund Tomer und auch hier gibt es so vieles zu entdecken. Gleich am ersten Tag nahm mich Tomer mit zu einer Mayameditation, direkt am weissen Strand unter einer Palapa (ein mit Palmenblaettern bedecktes Haus ohne Aussenweande). Der perfekte Ort! Ich hatte den ganzen Abend noch ein Dauergrinsen im Gesicht. Tomer seine Freundin Maiko und ich gingen dann noch super lecker Essen und nebenbei gab es noch ein schoenes Gitarrenkonzert. Einige Freunde von Maiko kamen noch dazu und spaeter gingen wir noch auf eine Salsaparty. Und langsam komme auch wieder auf den Geschmack meine Salsabasis wieder aufzufrischen. Wir tanzten bis 5 Uhr morgens bei 25 Grad puh... Es ist teilweise wie in der Sauna und zu einer bestimmten Uhrzeit sind die Moskitos besonders aktiv, aber das sind wirklich Luxusprobleme im Paradies. Gestern fuhren wir mit zwei anderen Freunden nach Punta Allen. Hier bekam ich echt einen Blauschock. Wir fuhren ca. 2 Stunden auf einer Sandstrasse, weit und breit kaum andere Menschen, auf der einen Seite die tuerkisblaue bis tiefblaue Karibik mit ihrem weissen mit Kokospalmen geseaumten einsamen Straenden und auf der anderen Seite saftiggruener dichter Dschungel. Unterweg hielten wir immer wieder an um uns in die blauen Fluten zu stuerzen bis wir irgendwann in Punta Allen ankamen und uns mit frischem Fisch drirekt aus dem Meer und frischen Kokosnuessen mit Rum belohnten und um das Karibikfeeling noch perfekt zu machen hatten wir auch noch einen Papagei am Tisch ;-). Auf einem Steg warteten wir bei einer Zigarette bis zum Sonnenuntergang bevor wir uns wieder auf nach Tulum machten... Wow was fuer ein Tag...
berlin_horizon - 26. Feb, 17:42
Ich wollte irgendwie alles in die Ueberschrift packen was hier passierte, aber das kann nur die Bildzeitung. Ich fange am besten von vorne an. Mein Plan das Paradies zu verlassen verzoegerte sich etwas. Die letzten Tage an der Pazifikkueste habe ich in einer art Kommune verbracht. Eine Handvoll Aussteiger und Naturverbundener, die noch etwas weiter vom Schuss auf einem kleinen Huegel leben. Um zu leben vermieten sie 3 Zimmer, backen Brot und stellen Schmuck her. Alles ist sehr entspannt ..., denn viel passiert EIGENTLICH nicht ... Ich habe mich mit Javier einem Argentinier angefreundet, der mir einen unglaublichen Ort gezeigt hat. Einen Felsen von dem aus man immer die Garantie hat Wale zu sehen und ich war suechtig danach. Jeden Tag bin ich dorthin gepilgert, um sie zu beobachten und irgendwie habe ich bei diesem Anblick einfach alles um mich vergessen. Buckelwale, Orkas, Delphine, Mantas, Adler, Pelikane ... ein Traum. Ich habe gesehen, wie 5 grosse Mantas in einer Linie hintereinander gesprungen sind und und ich glaube, die hatten richtig Spass. An einem Abend war das ganze Meer hellgruen erleuchtet. Wir sprangen alle in das warme Wasser um in dem leuchtendem Plankton zu baden und klebten uns das Plankton an die Koerper, so dass wir auch alle leuchteten. Das war das erste Mal, dass ich keine Angst hatte im Dunkeln zu baden. So schoen wie sich das alles anhoert, aber das Paradies faengt an zu broeckeln. Baufahrzeuge naehern sich jeden Tag mehr und mehr. Ein Meeresaqarium soll ca. 20 km weiter erbaut werden. Aus Trampelpfaden, die sich durch die Waelder schlaengeln werden Fussgaengerwege. Nicht weit der Kummune befindet sich eine gigantische Mauer, die ca. 500 Meter lang, 3 m hoch und 1 meter breit ist, von der niemand weiss wer sie gebaut hat und wie alt sie ist ... aber sie ist vermutlich sehr altund hat etwas ganz eigenes und mystisches. An einem Tag passierte ich den Weg an der Mauer und sah wir ein Baufahrzeug anhielt und Stein fuer Stein abtrug. Unglaublich, ich war total geschockt. Als ich zureck kam war eine grosse Aufregung in der Kommune. Ein Flugzeug voll mit Kokain sei an der Kueste abgestuerzt und die Militaepolizei ist im Gosseinsatz unterwegs um zu finden, was noch zu finden ist. Angeblich haben Fischer ein Teil des Kokain geborgen und verstecken es. So hat die Militaerpolizei endlich einen Grund Aerger zu machen und jeden zu kontrollieren, denn die Alternativen und Aussteiger hier sind denen ein grosser Dorn im Auge. Es ist schon ein unangenehmes Gefuehl , aus dem Interbetcafe zu kommen und es faehrt ein LKW mit Soldaten, die ihre Maschinengewehre in alle Richtungen positionieren an einem vorbei. Am selben Abend wird in einer Bar in Zipolite ein Kanadier erschossen. Ob das eine mit dem anderen zusammenhaengt ... niemand weiss es oder will es wissen. Ich befinde mich seit heute in San Christobal de las Casas, einer Stadt in der Region Chiapas und bekannt fuer ihre vielen Gallerien und Kuenstler und nicht zu vergessen die vielen Indigenas. Die Busfahrt hierher war der Horor. Montezumas Rache hat mich eingeholt, so dass ich unterwegs den Bus anhalten musste. Mir war alles egal. Mit meinen paar Brocken Spanisch brachte ich den Buss an einer Tankstelle zum Stillstand, erklaerte dem Fahrer, dass ich wiederkomme und verschwand auf der hiesigen Toilette. Ich habe keine Ahnung was gewesen ware, wenn der Bus einfach weitergefahren waere, so blieb mir auf der TOilette nur die Hoffnung, dass der Busfahrer mich verstanden hat. Jemand polterte wuetend an die Toilettentuer, dass der Bus weiterfahren will und ich verabschiedete mich schnell von diesem "netten"Ort. Hier in S. C. bezog ich ein halb verschimmeltes Zimmer in dem ich mich eine Weile rumquaelte und hoffe, dass der Spuk morgen ein Ende hat. Ich habe ein Fotografenteam kennengelernt, dass auch auf dem Weg nach Pelenque ist und wenn ich es morgen allein nicht schaffe fahre ich am Montag ganz entspannt mit den beiden mit. Wenn ich das hier so schreibe, kann ich es noch immer nicht fassen, dass ich das alles selbst erlebe...
berlin_horizon - 20. Feb, 15:03
Viele Dinge sind hier passiert und es faellt mir wirklich schwer diesen Ort zu verlassen. An einem Tag bin ich mit Yvonne mit den Fischern aufs Meer rausgefahren mitten durch riesen Kormoranschwaerme und wir sahen grosse Schildkroeten und sind dann sogar ein Stueck mit ihnen mitgeschwommen und der absolute Traum war dann als die Buckelwale neben uns auftauchten und ihre Fontaenen das Salzwasser nur so um uns herumspritzte. Dann gibt es hier eine traumhafte Lagune. Die Einheimischen nennen die Lagune den Jakuzzi und uebrigens den gesamten Strandabschnitt "Strand der Toten" wegen der extrem starken Brandung hier, aber ich denke es hat auch etwas mit den Felsen zu tun, denn ich sehe ueberall Totenkoepfe in den Steinen und als Beweis habe ich auch ein paar fotografiert und sogar einen Stein mit einem Totenkopf mitgenommen, den ich in der Lagune gefunden habe. Um zur Lagune zu kommen muss man sogar ueber einen Friedhof laufen, der 1 km vom Dorf entfernt und umgeben von grauen Dornbueschen und Kakteen ist. Nicht gerade die schoenste Strecke zu einem der schoensten Flecken hier. Aber wenn man es dann geschafft hat ... ist man dem Himmel ein Stueck naeher gekommen. Die Lagune ist von schroffen Felsen umgeben und ein 2 m breiter Spalt zum Meer laesst die tosenden Riesenwellen herein. Ist nicht ganz ungefaehrlich, da man sich schnell den Fuss an den scharfen Felsen aufreissen oder sich den Kopf stossen kann, aber es macht einfach Riesenspass. Nach jeder Welle ist das Becken ein wahres Sprudelbad und unzaehlige kleine Fische knabbern an einem herum. Auf dem rechten Felsen sitzen Pelikane und auf dem rechten Felsen ist der Adlerplatz. Wenn die Voegel ueber der Lagune kreisen werfen sie je nach Sonnenstand riesige Schatten an die Felswaende. Nur wenige nehmen den langen und kraeftezehrenden Fussmarsch in Kauf, was den Vorteil hat, dass man hier meistens allein ist. Vom Pelikanfelsen hat man dann einen traumhaften Blick auf die Sonnenauf- und Untergaenge. Die Brandung ist wirklich nicht zu verachten. Es ist wie in der Waschmaschine und man hat nach spaetestens 3 Minuten keine Kraft mehr. Es gibt noch einen Krokodilstrand mit einer Suesswasserlagune mit Mangroven, die ich mir auch angeschaut habe ... mit einem Boot umgeben von diesen riesen Krokodilen. Eines schwamm zielstrebig hinter dem Boot hinterher und der Typ, der das Boot steuerte musste es mit dem Paddel vertreiben. Es liess sich erst nicht beeindrucken, hatte dann aber doch keine Lust sich mit uns anzulegen. Man sah nur den gigantischen Kopf und man konnte nur erahnen wie gross der Rest des Koerpers war. Es ist einfach ein Traum hier ... ganz abgesehen von den tollen Begegnungen, die hier im Detail den Rahmen sprengen wuerden. Morgen sitze ich schon wieder im Bus nach San Christobal de las Casa, denn Tikal laesst mich noch immer nicht in Ruhe. Ein amerikanischer Antrophologe wollte mich mitnehmen nach Guatemala, aber ich habe mich entschieden, mich weiter allein durchzuschlagen ;-).
berlin_horizon - 17. Feb, 19:01
Der letzte Tag in Oaxaca war ueberwaeltigend. Ich liess mich durch die Stadt treiben und verlor mich in Nebelschwaden von heisser Schokolade. Ich badete foermlich in Schokolade und der Tag endete auf einem Dach in der Altstadt mit einem Mescal und einem sagenhaftenSonnenuntergang. ... und jetzt bekomme ich kaum noch Worte niedergeschrieben um zu beschreiben, wo ich mich gerade befinde ... es ist kein Paradies,es ist mehr ein magischer Ort und ich habe wirklich das Gefuehl, dass dieser Ort mich laenger fesseln wird, als ich vorhatte. Ok. es gibt immer noch Internet, aber dafuer bin ich gerade 2 km gelaufen ... Ansonsten gibt es hier keinen Strom. Nachts leuchten die Kerzen und Lagerfeuer. Ich bin gerade mit Yvonne einer Londonerin unterwegs. Sie hat sich mir angeschlossen, weil sie denkt, dass da wo ich bin, immer die Sonne scheint ;-))). Die Nacht werde ich in der Haengematte uebernachten mit Blick auf das Meer, welches ca. 25 Grad hat. ... let it flow let it go ... adios bis ich weiss noch nicht wann ... klinke mich jetzt fuer ein paar Tage aus und tauche jetzt ab ... mit einem grossen Grinsen ^^
berlin_horizon - 14. Feb, 23:12
Es wird hoechste Zeit Oaxaca zu verlassen nachdem man hier herausgefunden hat, dass laut astrologischer toltekischer Berechnungen mein Zeichen die Schildkroete ist und Aergermacher bedeutet. Eine Schildkroete fuehlt sich am und im Wasser am wohlsten, deshalb werde ich heute den Nachtbus an die Pazifikkueste nehmen bevor ich mich an meine groesste Herausforderung mache und zwar nach Tikal in Guatemala zu kommen. Oaxaca ist eine wunderschoene Stadt im Kolonialstil mit unzaehligen Gallerien und Kunsthandwerkstaetten. Francisco Toledo ein hier in Oaxaca ansaessiger beruehmter Maler hat viel Geld in die Stadt gesteckt und dafuer gesorgt, dass die meisten Museen und sogar das Kino ohne Eintritt besucht werden koennen. Nachdem ich jetzt so ziemlich alle Doefer in der Gegend abgeklappert habe, um Land und Leute besser zu verstehen und ein paar Brocken Spanisch zu lernen, werde ich heute in Oaxaca bleiben, denn hier ist heute grosses Marktgeschehen angesagt und ich werde mich mit ein paar Dingen fuer die lange Fahrt eindecken.
berlin_horizon - 13. Feb, 15:14
Die Kloespuelungen machen mich wahnsinnig hier: treten, druecken, ziehen, drehen ... manno und ich dachte ich habe jetzt schon alles an Variationen gesehen, aber es ist immer wieder Suchen auf ein Neues. Hier ist es ziemlich heiss tagsueber und wie ich ja schon erwaehnt hatte, wollte ich die Stadt erkunden usw. Die Stadt bzw. den Kern hatte ich in zwei Stunden abgegrast. Oaxaca hat einen sehr alten Markt mit allen Koestlichkeiten, die die mex. Kueche hergibt und unzaehlige Gallerien und Kunsthandwerksmaerkte. Am schoensten ist der Hauptplatz, der von einem gigantischen Baum ueberragt wird und um den sich viele Cafes und Restaurants saeumen und nicht zu vergessen die gigantische Kathedrale. Ich habe mich heute mehrmals verlaufen. Das liegt vielleicht an der Hitze, aber ich habe den 2. Kl. Busbahnhof gefunden ... das sagt alles und nichts, denn den richtigen Bus zu erwischen ist echt nicht so einfach. Nach einer Stunde sass ich dann in einem der Busse und dann ging es im Schleudergang und Schweinsgalopp nach Zaachila wo heute der Viemarkt stattfand. Ein sehr geraeuschvolles Spektakel und alles was vier Beine oder Pfoten hatte wurde pfeilgeboten ... ich werde jetzt nicht ins Detail gehen ... Aber es war so unglaublich staubig so dass ich die ganze Zeit wie eine Mumie rumlief und wahrscheinlich tonnen von Sand geschluckt habe und jetzt aussehe wie ein Sandwurm ... So schnell unter die Dusche und dann geht es zu einem Livekonzert mit ein paar Leuten ... ich glaube Salsa ... bin gespannt.
berlin_horizon - 12. Feb, 00:57
Endlich angekommen in Oaxaca. Bepackt wie ein Maultier lief ich durch die verschlafenen Gassen von Oaxaca. Ich wollte die Stadt erst einmal auf mich wirken lassen bevor ich mich fuer eines der Hostels entschieden habe. Ein quietschbuntes Hostel sollte es dann sein, was mich die naechsten 3 Tage beherbergen soll (fuer sage und schreibe nicht einmal 20 Euro, fuer 3N+ Fruehstueck). Auf gehts in die Stadt oder vielleicht nehme ich mir einen Bus in eines der umliegenden Doerfer...
Ach manno ich vermisse MXC ... und den Gonz ...
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berlin_horizon - 11. Feb, 15:40
... auf Diegos und Fridas Spuren endet mein Aufenthalt in MXC. Alle namhaften Museen der beiden haben wir uns noch angesehen und haben uns dann als kroenden Abschluss ein Floss geschnappt und haben auf dem Schokomilchfluss die Seele baumeln lassen. Ich habe den Fluss so genannt weil sich der Bezirk fast so anhoert wie Schokomilch (Xochimilca). Die Stadt hat mich unglaublich in ihren Bann gezogen und ich braeuchte noch 3-4 Wochen mehr, um wirklich alles zu sehen. Vor 2 Tagen gab es in Oaxaca ein Erdbeben (St. 5) von dem in MXC zum Glueck nichts zu spueren war. Der Rucksack ist gepackt und wartet auf das naechste Abenteuer. Wegen der starken Regenfaelle im Tiefland sind es statt 6 nun 8 Stunden Fahrt bis Oaxaca. Also werde ich gegen 7 Uhr morgens dort ankommen.
PS: ... wer uebrigens vergebens auf E-Mails wartet ... web.de ist hier eine Katastrophe. Es dauert ewig eine Mail zu versenden und im Moment geht irgendwie garnichts.
berlin_horizon - 11. Feb, 02:45